Schlafforschung – Der nächste Schritt zu einem erholsamen Schlaf
DAS VOM BUNDESWERT GEFÖRDERTE SCHLAFFORSCHUNGSPROJEKT IN ZUSAMMENARBEIT MIT EMPA UND HSLU WIRD FORTGESETZT
Dagsmejan freut sich, gemeinsam mit unseren renommierten Forschungspartnern EMPA und HSLU die nächste Phase des interdisziplinären Schlafforschungsprojekts einzuleiten. Durch die Untersuchung der verschiedenen Komponenten eines erholsamen Schlafs können wir nicht nur besser schlafen, sondern auch ein besseres Leben führen. Die EMPA beherbergt rund 1.000 Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Mitarbeiter und ist damit ein weltweit renommiertes Forschungsinstitut für Innovationen in der Materialwissenschaft und -technologie. Die 1877 gegründete Hochschule für Gestaltung Luzern (HSLU) bietet heute umfassende Expertise in Forschung und Entwicklung im Textilbereich und zählt zu den führenden Anbietern von Studiengängen in Kunst und Design in der Schweiz.
Diese zweite Phase des Projekts knüpft an die erste Phase an, in der der Fokus auf dem tieferen Verständnis unserer physiologischen Schlafbedürfnisse lag und darauf, wie wir mit den richtigen Materialien und dem passenden Design besser und länger schlafen können. Das Forschungsprojekt begann mit der Erfassung unserer Schlafmuster mithilfe von Schlafmedizinern, um zu verstehen, wie sich Temperatur, Feuchtigkeit und Bewegung während der Nacht verändern.
Optimale Schlaftemperatur
Die Temperatur ist für unsere Schlafqualität unerlässlich und hat sogar einen größeren Einfluss als das Licht. Um einschlafen zu können, muss unsere Körperkerntemperatur sinken, und wenn wir nachts nicht in der idealen Klimazone bleiben können, leidet unsere Schlafqualität.
Bei einer bundesweiten Umfrage in Deutschland im Jahr 2017 wurde am häufigsten genannt, dass zu warmes oder zu kaltes Wetter den Schlaf störe; 38 % der Frauen und 44 % der Männer gaben dies an.
Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Schlafzimmer heute etwa 5 °C wärmer sind als 1971, bedingt durch den vermehrten Einsatz von Zentralheizung und Hausisolierung. Tagsüber ist das zwar angenehm, doch kann es unsere Schlafqualität nachts beeinträchtigen, wenn wir überschüssige Wärme nicht abgeben können.
Die Regulierung unserer Hauttemperatur ist der entscheidende Faktor für die Regulierung der Körperkerntemperatur und die Verbesserung der Schlafqualität.
Schwitzen ist das wichtigste Instrument des Körpers zur Wärmeregulierung, führt aber manchmal zu unruhigem Schlaf. Unser Körper besteht durchschnittlich zu 60 % aus Wasser und verfügt über 4 Millionen Schweißdrüsen, um Hitze und Temperaturanstiege zu regulieren. Wir verlieren täglich bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit.
Wir schwitzen durchschnittlich jede Nacht eine Tasse voll, was bei Verwendung ungeeigneter Materialien zu unangenehmer Nässe auf der Haut führen kann.
In der ersten Phase des Forschungsprojekts gelang es uns, die passenden synthetischen Naturfasern zu finden, die durch eine patentierte Veredelungstechnologie mit einzigartigen feuchtigkeitsableitenden und wärmeregulierenden Eigenschaften veredelt wurden. Diese kombinierten wir mit fortschrittlicher Funktionsstricktechnologie für hohe Atmungsaktivität, ergonomische Passform und ein besonders weiches Tragegefühl.
Das Ergebnis finden Sie jetzt in unserer Balance und Stay Warm Kollektion, zwei Nachtwäsche-Serien, die nachweislich Ihren Schlaf verbessern.
Untersuchen Sie die Wechselwirkungen innerhalb des Schlafökosystems.
Die zweite Phase unserer Schlafforschung baut auf diesen Erkenntnissen auf und untersucht nun auch die Wechselwirkungen verschiedener Ebenen innerhalb des Schlafökosystems. Durch die Optimierung unseres Ökosystems können wir noch besser schlafen. So schlafen wir intelligent und träumen von großen Träumen!
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