Dagsmejan-Nachtwäsche ist eindeutig überlegen.
Dagsmejan wird in der Fachzeitschrift für Sportmedizin als der beste smarte Pyjama überhaupt hervorgehoben!
Sportärztezeitung 02/19
Funktionelle Schlafanzüge – die Evolution intelligenter Pyjamas
Neue Entwicklung zur Förderung unserer nächtlichen Erholung
Nur wenn wir unserer Regeneration die entsprechende Priorität einräumen, können wir im Training Fortschritte erzielen. Und guter Schlaf ist unser wichtigstes „Regenerationsmittel“ – im Schlaf kann unser Körper essenzielle Wachstumshormone freisetzen, Entzündungen reduzieren und neue Lernerfahrungen verinnerlichen. Schwankungen unserer Körpertemperatur sind einer der wichtigsten Hebel zur Steuerung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus; Störungen dieses Zyklus beeinträchtigen unsere Schlafqualität. Inspiriert von moderner Sportbekleidung hat Dagsmejan eine neue Art von Schlafbekleidung entwickelt, die die natürliche Thermoregulation des Körpers im Schlaf effektiv unterstützt und so für die optimale Schlaftemperatur sorgt.
Schlaf, Temperatur und Thermoregulation
Inspiriert von moderner Sportbekleidung hat Dagsmejan eine neue Art von Schlafbekleidung entwickelt, die die natürliche Thermoregulation des Körpers im Schlaf unterstützt und so zu einer optimalen Schlaftemperatur beiträgt. Unser Schlaf wird durch zwei Faktoren eingeleitet: den Anstieg des Melatoninspiegels und den Abfall der Körpertemperatur am frühen Abend. Die Senkung der Körpertemperatur erfolgt durch Konvektion, also durch verstärkten Bluttransport in die Extremitäten, sowie durch Schwitzen und Verdunstung. Im Laufe der Nacht sinkt die Körperkerntemperatur, bis sie etwa 1 °C unter der Temperatur im Wachzustand liegt. Ab diesem Zeitpunkt, gegen 4 Uhr morgens, bereitet sich der Körper auf das Aufwachen vor, und die Körperkerntemperatur steigt wieder an. Anders als tagsüber gleichen sich Körperkerntemperatur und periphere Temperatur weitgehend an. Störungen dieser natürlichen Thermoregulation führen zu einer geringeren Schlafqualität, die sich in Schlafunterbrechungen, zu frühem Erwachen oder zu kurzen Tiefschlaf- (SWS) oder REM-Phasen äußert. Unsere natürliche Wärmeregulation wird einerseits von körpereigenen Faktoren wie unserem allgemeinen Gesundheitszustand, Stresslevel, Hormonspiegel und unserer Ernährung beeinflusst. Andererseits können wir die Schlafqualität durch äußere Faktoren wie die Raumtemperatur (16–19 °C) und die Gestaltung unseres Schlafsystems positiv beeinflussen. Für Matratzen, Bettbezüge und Decken gibt es schon länger gute Lösungen. Die erste Schicht – die Schicht, die wir direkt auf der Haut tragen – wurde in diesem System bisher jedoch vernachlässigt.
Anforderungen an funktionelle Schlafbekleidung
Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts wurden vier Kernanforderungen an funktionelle Nachtwäsche definiert: 1) Atmungsaktivität: Unterstützt die natürliche Thermoregulation während der Nacht, leitet überschüssige Wärme ab und schützt vor Auskühlung. 2) Feuchtigkeitsregulierung: Nimmt Feuchtigkeit auf und fördert deren Verdunstung; transportiert überschüssige Feuchtigkeit von der Haut weg und verhindert so, dass der kühlende Effekt des Schwitzens überwiegt oder sich die Textilien klamm anfühlen. 3) Haptik: Feine Oberflächenstruktur zur Vermeidung von Irritationen durch Druck- und Reibungspunkte. 4) Komfort: Schlafergonomisches Design für maximale Bewegungsfreiheit.
Das Konzept des intelligenten Pyjamas
Ausgehend von den funktionalen Anforderungen hat das Team eine neue Art von Schlafbekleidung auf zwei Ebenen entwickelt: Funktionalisierte Fasern und ein schlafoptimiertes Design.
Im Rahmen des Projekts wurden über 100 Fasern und Faserkombinationen nach festgelegten Kriterien getestet. Die Testreihen zeigten, dass Naturfasern in drei von vier definierten Bereichen Polymerfasern überlegen sind. Lediglich bei der Feuchtigkeitsregulierung weisen Polymerfasern Vorteile auf. Aufgrund ihrer hydrophilen Grundeigenschaften ist die Feuchtigkeitsaufnahmegrenze bei starker Schweißbildung schnell erreicht, was sich in unangenehm klammen Textilien äußert. Dank der hydrophoben Grundeigenschaften von Polymerfasern wird diese Feuchtigkeit deutlich besser abgeleitet. Auf dieser Grundlage entwickelte das Team eine neue, funktionalisierte Faser: Eine aus Buchenholz gewonnene Naturfaser wird in einem neuen Verfahren hydrophob ausgerüstet. Daraus wurde ein Strickgewebe hergestellt, das die Grundeigenschaften von Naturfasern optimal mit hohen feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften kombiniert. Dadurch können diese Fasern bis zu 50 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen. Neben den Fasereigenschaften haben auch die gewählte Strickart und die Stricktechnologie (insbesondere die Nadeldichte und die Fadenspannung) einen wesentlichen Einfluss auf die funktionellen Eigenschaften eines Gewebes. Tests mit verschiedenen Stricktechnologien haben gezeigt, dass die Kombination mehrerer Strickarten den Klimakomfort weiter verbessern kann. Während nahtlos integrierte Funktionszonen in Sportbekleidung (mit synthetischen Fasern) heute bereits weit verbreitet sind, hat das Team mit der Umsetzung dieses Konzepts mit Naturfasern technologisches Neuland betreten.
Testergebnisse
Die Nachtwäsche wurde anhand von drei Kriterien getestet, wobei ein herkömmlicher Baumwollpyjama als Referenz diente: 1. Physikalische Kriterien: Sind die thermoregulierenden Eigenschaften der Nachtwäsche besser als die eines herkömmlichen Baumwollstoffs? 2. Physiologische Kriterien: Unterstützt die Nachtwäsche die natürliche Thermoregulation des Körpers besser als ein gewöhnlicher Baumwollpyjama, um eine optimale Schlaftemperatur zu gewährleisten? 3. Haptische Kriterien: Fühlt sich der Stoff weicher auf der Haut an als ein normaler Baumwollpyjama?
- Physikalische Eigenschaften: Die Feuchtigkeitsverteilung beschreibt die Menge an Feuchtigkeit, die ein Stoff aufnimmt. Je mehr Feuchtigkeit ein Gewebe absorbiert, desto feuchter fühlt es sich an, wenn der Körper nachts Feuchtigkeit abgibt. Der Vergleichstest hat gezeigt, dass der Dagsmejan-Stoff Feuchtigkeit etwa 4,5-mal besser von der Haut ableitet als das Referenzprodukt. Die Luftdurchlässigkeit eines Stoffes gibt an, wie viel Wärme er in einer bestimmten Zeit abgibt. Ein Textil, das wenig Wärme abgibt, fühlt sich warm an, eines, das zwar Wärme abgibt, aber kühl. Unterschiedliche Stricktechniken führen zu unterschiedlichen Eigenschaften. Die hier getestete Nachtwäsche kombiniert eine besonders feine Stricktechnologie mit ergonomisch positionierten Funktionszonen und bietet dadurch eine mehr als sechsmal höhere Atmungsaktivität als Baumwolle.
- Physiologisch: Wichtiger als die rein physikalischen Eigenschaften des Stoffes ist, wie seine Konstruktion den Körper im Schlaf tatsächlich stützt. Die Studie zeigte, dass diese Nachtwäsche den Körper die gesamten acht Stunden über im klimatischen Komfortbereich hält, während Baumwolle ihre Funktion bereits nach kurzer Zeit verliert (starke Erwärmung des Körpers und starke Feuchtigkeitsbildung). Die Nachtwäsche hält die Temperatur im Schlafbereich somit etwa 1 °C niedriger als das Vergleichsprodukt. Dies gewährleistet die optimale Schlaftemperatur.
- Taktilität: Im Schlaf wird unsere Haut durch die Zellerneuerung verstärkt durchblutet. Daher reagiert sie besonders empfindlich auf Reibung. Neben der Eliminierung aller Störfaktoren im Design zeichnet sich der getestete Stoff dank einer innovativen Veredelung durch eine besonders feine Haptik aus. Der Reibungskoeffizient des Stoffes ist somit etwa halb so hoch wie der von herkömmlicher Baumwolle.
Fazit – intelligent schlafen
Guter Schlaf ist einer der Schlüsselfaktoren für unsere Regeneration und dafür, in entscheidenden Momenten Höchstleistungen zu erbringen. Unsere natürliche Wärmeregulation beeinflusst maßgeblich unsere Schlafqualität.
Umfangreiche Tests haben gezeigt, dass die Schlafbekleidung von Dagsmejan herkömmlichen Pyjamas hinsichtlich der Unterstützung dieser Prozesse deutlich überlegen ist. Im Rahmen eines ganzheitlichen Trainingsansatzes ist funktionelle Schlafbekleidung daher ein pragmatisches und effektives Instrument. Ein intelligenter Pyjama kann einen echten Unterschied für unsere Regeneration ausmachen.